Die Rufe nach dem Schutz der letzten Reste der Natur werden dringlicher, je stärker wir sie zerstören. Und doch schreitet der Rückgang der Biodiversität in der Schweiz weiter voran. Selbst in den 7000 Biotopen von nationaler Bedeutung verschlechtert sich die Situation vor unseren Augen.
Wie ist es möglich, dass wir auf dieser kleinen, der Natur vorbehaltenen Fläche - kaum 2,3 % des Landes - nicht in der Lage sind, das erklärte Schutzziel zu erreichen? Fehlt es an finanziellen Mitteln? Oder an Kenntnissen über die spezifischen Bedürfnisse von Tausenden von Arten?
Am Beispiel der Auengebiete von nationaler Bedeutung lädt der Autor dazu ein, Fantasie zu zeigen, sich von selbst auferlegten Fehlannahmen zu befreien und - mit Massnahmen im Ausmass der Eingriffe unserer Vorfahren - diesen aussergewöhnlichen Lebensräumen wieder Leben einzuhauchen.