Kurz nach dem Tod des berühmten sozialistischen Theoretikers Karl Marx tritt dessen Nachlassverwalter Friedrich Engels an Sherlock Holmes heran und bittet ihn um Hilfe. Während die internationalen Gäste zum Begräbnis nach London anreisen, ereignen sich mysteriöse Vorgänge, die in einem Showdown am Friedhof gipfeln.
Über Jahre hinweg begleitete Dr. John H. Watson seinen Freund und Kompagnon Sherlock Holmes bei der Aufklärung einer Vielzahl von Verbrechen und Geheimnissen. Beginnend mit den 1880er Jahren und in das 20. Jahrhundert hineinragend, stellte Holmes seinen Status als brillantester und erfolgreichster Detektiv der Welt immer wieder unter Beweis. Davon zeugen die schriftlichen Notizen Watsons, die dieser gewissenhaft angelegt hat, und in denen von den Abenteuern von Sherlock Holmes erzählt wird. Viele dieser Berichte wurden veröffentlicht und sind einer breiten Leserschaft hinlänglich bekannt.
Doch bei manchen Fällen sah Watson zeitlebens davon ab, seine Aufzeichnungen zu publizieren. Dies war auf unterschiedliche Motivationen zurückzuführen: Oft sah er sich aus moralischen, strafrechtlichen oder finanziellen Gründen zur vorläufigen Geheimhaltung der tatsächlichen Ereignisse und Hintergründe gezwungen, gelegentlich ging es auch darum, einen möglichen politischen, juristischen oder gesellschaftlichen Skandal zu vermeiden oder die eigene bzw. Holmes' Reputation nicht zu beschädigen. Manche von Watsons Notizen sind aber schlichtweg versehentlich nicht veröffentlich worden, da zum fraglichen Zeitpunkt andere Dinge im Vordergrund standen und von größerer Bedeutung oder Dringlichkeit waren.
In der Serie "Die neuen Abenteuer" werden einige der bislang unter Verschluss gehaltenen Aufzeichnungen von Dr. Watson über die Fälle des Sherlock Holmes nun erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.