Im Falle von Vergewaltigungen werden 99 Prozent der Täter nicht zur Verantwortung gezogen und bleiben auf freiem Fuß. 15 Frauen schließen sich in Austin, Texas in einer Sammelklage zusammen, um Polizei und Bundesstaatsanwaltschaft wegen Untätigkeit in ihren Fällen zur Rechenschaft zu ziehen. Wir begleiten ihren mutigen und beharrlichen Kampf für Gerechtigkeit. Etwa jede sechste amerikanische Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer eines sexuellen Übergriffs. Schätzungen zufolge werden weniger als fünf Prozent der Vergewaltiger in den USA nicht zur Verantwortung gezogen und bleiben auf freiem Fuß. Immer wieder wird die Glaubwürdigkeit der Frauen im Rahmen der Strafverfolgung in Frage gestellt, was sich für diese wie eine retraumatisierende Erfahrung anfühlt. Angeleitet von einem engagierten Anwältinnen-Duo entschließt sich eine Gruppe von betroffenen Frauen, die Polizeibehörde von Austin, Texas und die Bezirksstaatsanwaltschaft von Travis County wegen ihrer Untätigkeit zu verklagen. Das Buch "Aus Mangel an Beweisen" begleitet die Frauen während ihres mutigen und beharrlichen Kampfes für Gerechtigkeit. Immer wieder sind sie mit Rückschlägen durch das System konfrontiert, aber sie geben nicht auf. Schlussendlich zeichnet das Buch ein hoffnungsvolles Bild einer Frauenbewegung, die nicht nur für ihre Rechte kämpft, sondern auch für die von Frauen auf der ganzen Welt. Vergewaltigungen gibt es aber nicht in den USA, auch in Europa und Deutschland.