Dieses Buch widmet sich einer Kompetenz der philosophischen und ethischen Begriffsbildung. Anliegen ist es, theoretische Grundlagen und praktisches Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, die dazu dienen, die Kompetenz einer kritischen Begriffsbildung zu vermitteln. Eine solche Kompetenz kritisch-begrifflichen Denkens kann auch über den Unterricht hinaus und außerhalb des schulischen Raums wirksame Anwendung finden.
Der Inhalt
- Grundlagen der fachphilosophischen Diskussion dazu, was ein Begriff ist, sowie didaktische Konsequenzen aus einer Konzeption von Begriffen als Fähigkeiten
- eine Konzeption von Begriffsbildung als Konzeptwechsel
- ein breit anwendbares unterrichtspraktisches Lehr-Lern-Modell zur Begriffsbildung
- begriffliche Methoden zur Schulung einer Kompetenz des kritischen Denkens: Genealogie, Dekonstruktion und immanente Kritik
Die Zielgruppen
- Philosophie- und Ethik-Lehrkräfte
- Didaktiker*innen
Der Autor
Alexander Brödner, Dr. phil., studierte Philosophie, Physik und Mathematik sowie Erziehungswissenschaften in Erlangen-Nürnberg, Moskau, Berlin und Chicago und promovierte 2019 im Fach Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter (Post-Doc) an der Professur für Sozialphilosophie der Universität Bayreuth, Visiting Scholar am Department of Philosophy der University of Chicago und forschte im Berliner Exzellenzclusters MATH+. Das Zweite Staatsexamen im Lehramt erwarb er in Berlin und unterrichtet derzeit an einem Berliner Gymnasium.